Freitag, 26. Oktober 2012

[Rezension] Cornelia Lotter - Das letzte Frühstück

Das Buch kam leider auch verspätet bei mir (der Postweg zwischen Leipzig und Hamburg ist scheinbar von Wurmlöchern durchsiebt), aber was lange währt, wird endlich gut.

"Warum siehst du mich so an? Sag doch was! Irgendetwas. Ich halte dieses Schweigen nicht mehr aus!" (S. 56)

Die Geschichte: In diesem Buch finden sich mehrere Erzählungen, um genau zu sein 19. Und diese 19 Erzählungen könnten unterschiedlicher nicht sein. Gleichzeitig haben sie aber auch alle etwas gemeinsam: die Liebe.
Liebe kann man auf unterschiedliche Weise erleben und genau das passiert auch den diversen Protagonisten. Dabei gehen die Erzählungen eigentlich nie gut aus, sie sind eher traurig und nachdenklich.



Der Stil: Mal sieht man sich einem Ich-Erzähler gegenüber, dann wird eine Erzählungen aus von einem Er-Erzähler erzählt. Doch auch beide Varianten gemischt findet man vor. Die Erzählungen selbst sind dabei doch sehr unterschiedlich kurz bzw. lang. Dies variiert zwischen 2 Seiten bis hin zu 22, aber sowohl die kurzen als auch die längeren Erzählungen haben einen guten Lesefluss.

Das Fazit: Meiner Meinung nach beweist Cornelia Lotter damit ein großes Talent, denn trotz all dieser Unterschiede hat jede Erzählung ihren eigenen Stil und ihren eigenen Charme. Bei einiges kam ich so sehr ins Grübeln über meine eigenen vergangenen Beziehungen, das ich das Buch erst einmal zur Seite legen musste. Eine wirklich gelungene Sammlung wunderbarer Erzählungen, die ich gerne weiter empfehle!


Note: (93%)


Allgemeine Infos:
- Das letzte Frühstück von Cornelia Lotter
- erschienen am 09. November 2011 beim fhl Verlag
- ISBN-13: 978-3942829182
- Taschenbuch (broschiert) mit 142 Seiten (11,95 Euro) oder als Ebook (9,99 Euro)
- Leseprobe: beim Verlag
- Leserunde: LovelyBooks

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