Sonntag, 9. Dezember 2012

[Allgemein] Blogparade 2012

Der Titel sagt ja eigentlich schon alles aus - es geht um die Blogparade 2012.
Ich mache ja nun das erste mal mit und hab mir als erstes natürlich die Fragen angeschaut. Ich musste teilweise wirklich gut überlegen, denn so etwas am Ende des Jahres zu entscheiden ist nicht wirklich einfach. Man möchte ja doch irgendwie jedem Buch gerecht werden!

Man findet folgende Teilnahmebedingungen auf BuchSaiten.de:
Alles läuft wie immer: 
Bis zum 06.01.2012 (um 23:59:59h) können/dürfen/sollen die Fragen zum literarischen Jahresabschluss (s.u.) mitgenommen und auf dem eigenen Blog beantwortet werden. Im Anschluss bitte einen Kommentar mit Link ZU EUREM BEITRAG unter diesem Beitrag hinterlassen! (alle Links sammele ich dann wie 2011, 2010 und 2009 im Abschlussposting nach Ablauf der Teilnahmezeit!)
Weitere Infos findet ihr unter oben genannten Link!

Hier nun die Fragen :D
  • Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat? (und Begründung) 
  • Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? (und Begründung) 
  • Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum? 
  • Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum? 
  • Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2013 lesen und warum? 
Also dann... wird mir bestimmt nicht leicht fallen :/

Die erste Frage: ich hab da nun so lange hin und her überlegt und mich am Ende für Der Junge, der Träume schenkte von Luca di Fulvio entschieden.
Ich kaufe ja nun wirklich sehr sehr selten nach Bestsellerlisten, aber irgendwie wollte ich mal was anderes Lesen. Und bei diesem Buch habe ich auch das gefunden, was ich gesucht habe: eine wunderbare Geschichte, die von Liebe, Hass und Gewalt handelt und das sogar noch in einer anderen Zeitepoche. Damals bin ich noch von einer leichten Lektüre nebenbei ausgegangen, doch schnell mutierte das Buch zu einem sogenannten "page turner" und ich hatte es in kurzer Zeit ausgelesen und weitergeliehen - pure Begeisterung bei allen!

Die zweite Frage: eindeutig Der Winter tut den Fischen gut von Anna Weidenholzer. Ich dachte wirklich das es ein super Buch sein muss, allein schon aufgrund der Thematik. Doch mit jedem Kapitel fand ich das Buch anstrengender und nerviger. Ich habe nie verstanden, wie man einen Charakter so naiv und unerfahren gestalten kann, trotz des Schicksals...

Die dritte Frage: hat mich wieder etwas länger beschäftigt. Immerhin habe ich fast nur neue Autoren gelesen, einige noch sehr unbekannt, andere wieder bekannter. Da fällt es schon arg schwer, eine zufriedenstellende Auswahl zu treffen...
Entschieden habe ich mich für John Green (Das Schicksal ist ein mieser Verräter). Der Stil ist wunderbar! Egal ob traurig, romantisch, witzig oder gar spannend - irgendwie hat John Green es meiner Ansicht nach geschafft, immer genau den Kern zu finden, der jeden einzelnen Satz so lesenswert macht.

Die vierte Frage: war wieder mehr oder weniger einfach, da es mich immer noch fasziniert - Flammen über Arcadion von Bernd Perplies. Ich finde einfach die ganze Gestaltung sehr passend gewählt, auch wenn man erst später im Buch erfährt was es damit auf sich hat. Das Mystische drückt meiner Meinung nach einfach den Geist dieser Dystopie perfekt aus.

Die fünfte Frage: tja, das wird nun wohl eher eine Liste werden!
- Der Herr der Ringe von J.R.R. Tolkien ist ein Dauerbrenner bei mir, seit ich den ersten Teil im Kino gesehen habe. Ich habe mich damals arg drüber informiert und bin schnell darauf gekommen das die richtige Übersetzung hier eine große Rolle spielt. Und da ich bisher die 50 Euro nicht über hatte, warte ich einfach. Irgendwann wird jemand Erbarmen haben :D
- Im Schatten des Mondkaisers von Bernd Perplies ist die Fortsetzung von Flammen über Arcadion und ich musste es einfach direkt vorbestellen!
- Eragon - Das Erbe der Macht von Christopher Paolini gibt es nun ja endlich als Taschenbuch und steht daher auf meiner Liste auch weit oben
- Bartimäus - Der Ring des Salomo von Jonathan Stroud steht zwar auch schon länger auf meiner Liste, aber ist nun nächstes Jahr endlich fällig. Ich liebe diesen kleinen fiesen, arroganten Dämon!

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